4 knackige Tipps, wie auch du kreativ werden kannst- Gastartikel von Martje Kleinhans von Kritzelfee

Heute ist die wundervolle Martje Kleinhans von "Kritzelfee" bei mir zu Gast.

Martje weiß, wie wichtig Kreativität für das eigene Lebensglück ist. Schließlich ist Kreativität auch eine Art, wie wir uns ausdrücken können, wo wir erschaffen können und wo wir uns ganz mit uns selbst verbinden können.

Deswegen ist es schön, wenn du die Kreativität in dein Leben einlädst. Wie du anfangen kannst, verrät dir Martje jetzt. Viel Freude mit ihrem Artikel: 

 

4 knackige Tipps, wie auch du kreativ werden kannst

 

Kreativität macht glücklich

Kreativität ist das beste, um das neue Jahr zu deinem besten zu machen!

Wieso ich das sage? Ich weiß es!

Kreativität hat super viele Vorteile, schüttet Glückshormone aus, macht dich ausgeglichen und zufrieden und bringt nicht selten tolle Ergebnisse hervor.

 

Aber was genau ist Kreativität?

„Der Begriff Kreativität geht auf das lateinische Wort creare zurück, was so viel bedeutet wie „etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeugen, herstellen“, aber auch die Nebenbedeutung von „auswählen“ hat. Der Begriff enthält als weitere Wurzel das lateinische „crescere“, das „geschehen und wachsen“ bedeutet.“  (Quelle: Wikipedia)

Wenn du kreativ bist, gehst du neue Wege. Du stellst etwas her und es wächst. Ich finde das fantastisch!

 

Doch wie soll Kreativität dich glücklich machen?

Dafür gibt es zwei Gründe: zum einen bist du während deines kreativen Prozesses ganz bei dir. Du konzentrierst dich weder auf die ganzen To Do's, die wahrscheinlich noch auf deiner Liste stehen noch auf aktuelle Probleme und Gedanken.

Du bist einfach. Und dabei findest du zu dir. Du kommst in den Flow. Je mehr du dich mit dir selbst beschäftigst und tust, was dein Herz dir sagt, umso glücklicher wirst du!

Die to Do Listen bringen noch einen weiteren Punkt: deinen Stundenplan. Du hast wie jeder andere Termine, die deinen Tag strukturieren. Beim kreativen Gestalten dagegen bist du frei, du hat keinen Zeitplan!

Du werkelst einfach vor dich hin und dabei entsteht etwas. Deins.

Der freiheitsliebende Anteil in dir freut sich, endlich einmal etwas ohne Regeln tun zu können und bedankt sich bei dir mit ganz vielen Glücksgefühlen!

 

Willst du auch? Weißt aber nicht, wie?

Wenn du denkst, du seist total unkreativ und jetzt nicht weißt, wie du überhaupt kreativ werden kannst, habe ich für dich ein paar Tipps:

 

1. Probier was aus!

Es gibt millionen Möglichkeiten, deine Kreativität auszuprobieren. Angefangen bei handwerklichen Tätigkeiten wie nähen, stricken oder Möbel aus Holz bauen über malen (oder kritzeln) mit verschiedenen Materialien bis hin zum Bücher schreiben, Spiele oder Rätsel erfinden und Kerzen ziehen. Die Auswahl ist riesig!

Deine Aufgabe ist, heraus zu finden, was dir Spaß macht! Manches hört sich in der Theorie ganz spannend an, ist aber in der Praxis total langweilig (für dich). Manches klingt vielleicht am Anfang gar nicht so toll und macht dann unheimlich Spaß!

Meine Lieblingstätigkeit im kreativen Bereich ist natürlich das Kritzeln; trotzdem finde ich viele andere Dinge interessant – und habe mich für nächste Woche zu einem Nähkurs angemeldet. Einfach mal ausprobieren, ob Nähen auch eine Leidenschaft von mir sein könnte oder doch lieber Kochen, Backen oder Armbänder flechten?

Bevor wir es nicht ausprobiert haben, wissen wir oft nicht, was uns gefällt, daher ist mein erster Tipp: probier etwas aus!

Du brauchst dafür nicht einmal das volle Equipment, sondern oft wird es in Kursen gestellt – oder du nutzt das, was vorhanden ist.
Aquarellbilder? Bestimmt haben deine Kinder einen einfachen Tuschkasten!

Kulinarische Köstlichkeiten? Sicher gibt es in deiner Nähe einen Kochkurs!

Vielleicht haben deine Freunde auch tolle kreative Hobbies – frag doch einfach mal rum!

Und dann: mach! Probier alles aus und entscheide dich dann, woran du weiterhin werkeln möchtest!

 

 2. Einfach anfangen!

Nicht lange planen, sondern einfach machen. Such dir den passenden Kurs, den passenden Kontakt, die passenden Utensilien und leg einfach los.

Hier geht es nicht darum, dass dein Ergebnis perfekt ist.

Was ist schon perfekt?!

Hier geht es darum, deine Kreativität herauszukitzeln und Spaß zu haben! Das Ergebnis ist total zweitrangig, kann krumm und schief sein und du darfst es verstecken oder sogar wegwerfen. Du musst es niemandem zeigen und du musst es auch nicht mögen.

Was du allerdings mögen solltest, ist den Prozess. Das kreative Schaffen sollte dir Freude bereitet haben. Falls nicht, war es vielleicht einfach der falsche Weg.

(Gehe zurück zu Punkt 1, und gehe nicht über Los!)

Probier etwas Neues aus und finde heraus, ob es dir Spaß macht!

 

 3. Feedback erwünscht?

Vielleicht bist du eine von denen, denen das kreative Werkeln mehr Spaß macht, wenn andere sehen, was du geschaffen hast. Und es natürlich gut finden. Logisch.

Doch der Zweifel hindert uns manchmal daran, mit unseren tollen Dingen herauszugehen.

Wenn ich mir heute meine ersten Sketchnotes ansehe, bin ich nicht gerade begeistert. Die Schatten und Farben sitzen an falschen Stellen, kleine Icons sind (für mich) nicht mehr erkennbar und insgesamt ist nicht immer alles harmonisch.

Wenn ich mir ansehe, wie wohlwollend andere Menschen genau diese Bilder bewertet haben und wie viel Auftrieb mir genau das gegeben hat, die Kritzelfee überhaupt als eigenes Business zuzulassen, bin ich baff! Nach wie vor.

Nur sehr wenige Menschen geben negatives Feedback, schon gar nicht ungefragt. Die meisten sind begeistert, dass du so kreativ bist und deine Werke sogar veröffentlichst! Sie loben dich. Und das macht glücklich 🙂

 

 4. Wann soll ich das denn noch alles machen?

Das Jahr hat gerade erst begonnen, die Liste mit guten Vorsätzen ist lang. Wann sollst du jetzt noch Zeit finden für ein neues Hobby? Schon alleine die ganzen Workshops und Kurse, die Zeit, mich zu informieren...

Ja, wann sollst du Zeit finden für dich? Wieviel Zeit hast du für dich am Tag, in der Woche? Und wie nutzt du diese Zeit?

Ich sag dir was. Wenn du zu wenig Zeit für dich hast, dann läuft etwas falsch. Für das beste Jahr – 2017 – brauchst du täglich Zeit für dich!

Nicht nur zum kreativ sein.. auch zum Nachdenken, Relaxen, Lesen, Reflektieren. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben und dein neues Jahr wird das beste!

Nimm dir diese Zeit. Vergiss die Wäsche, den Einkauf und schick die Kinder mit dem Hund raus.

DU bist wichtig! Du bist kreativ!

Wenn dich das Ganze jetzt frustriert und du denkst, du hast kein Talent zum kreativ sein, habe ich ein kleines Geschenk für dich: dein Schimpfwort Ausmalbild.
Hier kannst du deine schlechte Laune rauslassen und dabei noch kreativ sein und etwas schaffen! Dein eigenes buntes Bild, mit dem du machen kannst, was du willst. Gute Laune garantiert 🙂    http://kritzelfee.de/schimpfwortausmalbild

Viel Freude damit! Deine Martje

 

 

Martje Kleinhans ist die Kritzelfee. Mit Herz, Hirn und Humor bringt sie die Gedanken ihrer Leser zu Papier und zeigt ihnen, wie sie selbst zauberhafte Sketchnotes und Letterings erstellen können.

 

Auf http://kritzelfee.de geht es um Kritzelfilme, Illustrationen, Sketchnotes und Handletterings - alles mit einer Prise Humor und ganz viel Liebe!

 

 

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Wie hat dir Martjes Artikel gefallen?

Hast du Lust bekommen, einfach mal so richtig kreativ zu werden?
Verrate uns doch gerne, wie du deine Kreativität lebst, oder was du jetzt als erstes mal ausprobieren möchtest.  Schreib in die Kommentare.

Deine Sabine

 

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