Wenn du dieses Gefühl spürst, bist du wieder mit dir verbunden

Folge der Freude um in deine Mitte zu kommen
Bildquelle: canva.com

Opferst du dich gerne für Andere auf?
Stellst du dich absolut zurück ?
Und spürst du langsam, dass sich das nicht mehr gut anfühlt?

Möchtest du wieder bei DIR ankommen, anstatt immer nur darauf bedacht zu sein, es Anderen recht zu machen?

In diesem Artikel verrate ich dir, wie du ganz sicher sein kannst, dass du die Verbindung zu dir wieder aufnimmst.

 

Der Mensch, das soziale Wesen

Wenn du meine Artikel kennst, dann weißt du, dass ich ein Freund von sozialen Verbindungen bin. Und ich gehe so weit zu sagen, dass wir Andere Menschen brauchen. Ooooh, BRAUCHEN, das klingt nach Not. Wir brauchen etwas, sind abhängig. Gar nicht gut, oder?

In meinen Augen ist das Quatsch. Natürlich brauchen wir Andere und in einer gewissen Art und Weise sind wir auch abhängig von Anderen. Aber das sehe ich keinesfalls negativ. Ich sehe es mit dem Herzen.

Wir brauchen Anerkennung, Liebe, Geborgenheit.

Nicht umsonst sind uns Freundschaften unheimlich wichtig. Das soziale Umfeld ist an unserem Empfinden für Glück und Zufriedenheit stark beteiligt.

Wir brauchen den Austausch mit Gleichgesinnten und das Gefühl, nicht allein (bzw. einsam) zu sein.

Hast du dich schon mal einsam oder ungeliebt gefühlt? Dann weißt du, wie sehr eine gute Verbindung von Herz zu Herz Mut und Kraft geben kann.

Wie SIND soziale Wesen. Und es ist auch vollkommen normal und gesund, dass wir uns nach Anerkennung sehnen. Wenn dir also noch mal jemand sagt, dass die Liebe (für dich) und die Anerkennung allein aus dir kommen muss, vergiss es. Das ist Blödsinn. Völlige Unabhängigkeit von anderen Menschen ist in meinen Augen nicht möglich, nicht erstrebenswert und auch nicht "Sinn der Sache."

Deswegen ist es absolut ok, wenn du gerne etwas für Andere tust um 1. Freude zu schenken und 2. Anerkennung zu erhalten. Wir alle freuen uns, wenn wir Anderen etwas Gutes tun können. Und über ein herzliches DANKE freuen wir uns auch. Geben und Nehmen, das Natürlichste der Welt.

Fühlt sich das irgendwie schlecht an?

Wenn du ein Mensch bist, der gerne gibt, ist das wunderschön.

Jemandem etwas zu geben, beflügelt. Nur ein kleines Lächeln für einen Menschen, der heut vielleicht nicht so ein tollen Tag hat, kann ihn leichter machen und du spürst ebenso das Gefühl von Glück und Liebe in dir.

Und auch wenn du deine Zeit schenkst, dein Kraft oder deine Erfahrung, es ist jedes mal ein Geschenk für Andere und gleichzeitig für dich.

Aber was ist,

  • wenn dich, obwohl du von Herzen gerne gibst, immer wieder das Gefühl beschleicht, dass irgendwas nicht in Ordnung ist?
  • wenn du irgendwie spürst, dass du aus de(ine)r Spur geraten bist und du erkennst, dass du dich eventuell sogar aufopferst?
  • wenn dich das GEBEN nicht glücklich macht und es dir so langsam dämmert, dass es Zeit wird, auch an deine Bedürfnisse zu denken?
  • wenn du insgeheim vielleicht sogar denkst, dass du benutzt wirst?
  • wenn dein GEBEN negativ auf dein Selbstwertgefühl wirkt?

Dann bist du eingeladen!

Wenn der Tag kommt, an dem dir bewusst wird, dass DEIN Leben lediglich den anderen Menschen gewidmet ist, wenn dir klar wird, dass du gar nicht genau weißt, was DU eigentlich willst und wenn du merkst, dass du es bisher immer allen recht machen wolltest und DEINEN Weg dadurch aus den Augen verloren hast...,

... dann fühle dich eingeladen. 

Eingeladen dazu, dich auf die innere Reise zu machen.

Denn das ist der Punkt in deinem Leben, wo du beginnst, die erste feine, leise Stimme deines Herzens wahrzunehmen.

Das ist der Moment, wo du beginnst zu erwachen.

Und zum ersten Mal schiebst du deine Gedanken und Gefühle nicht zur Seite, sondern wagst einen zweiten und dritten Blick, auf DICH.

Oft wird dieses Aufwachen von einem schlechten Gefühl und den Gedanken „Wie konnte es nur passieren, dass ich mich selbst verliere?" begleitet. Am liebsten würde man "alles hinschmeißen".

Fragen, die dich weiterbringen

Menschen, die SEHR viel geben, die alles für Andere tun und sich so manches Mal vielleicht sogar aufopfern, haben oft das Gefühl für die eigenen Bedürfnisse verloren. Geht es dir auch so?

Um sich selber Klarheit zu verschaffen, helfen Fragen, wie:

  1. Warum tue ich so viel für Andere?
    Was suche ich?
  2. Was bringt es mir, immer für Andere da zu sein?
  3. Möchte ich vielleicht etwas überdecken?
  4. Ist in mir vielleicht ein Mangel, ein Loch, das ich zu stopfen versuche?
  5. Ist in mir ein Gefühl, das ich nicht spüren möchte?
  6. Weiß ich vielleicht sonst gar nichts mit mir anzufangen?
  7. Und wenn ja, warum nicht?
  8. Kenne ich MEINE Bedürfnisse?
  9. Kenne ich meine Träume?
  10. Kenne ich meine Ziele?
  11. Kenne ich MICH?

DAS Zeichen für die Verbindung zu DEINEM Herzen

Wenn wir beginnen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, fühlen wir uns zunächst überfordert.

Wenn wir beginnen, uns Fragen zu stellen, die wir erst einmal nicht beantworten können, gesellen sich immer mehr Fragen dazu. Es ist wie eine Lawine, die losgetreten wird. Und wir fühlen uns ohnmächtig und leer.  Kennst du das Gefühl?

Was kannst du tun, um einen ersten Schritt zu machen?
Womit kannst du beginnen, wenn du dein Leben wieder in DEINE Spur bringen möchtest?

FOLGE DEM GEFÜHL DER FREUDE!

Tu erstmal nichts anderes als dich darin zu üben, dem Gefühl der Freude zu folgen.

Und dafür musst du natürlich dieses Gefühl erstmal WAHR nehmen.

Das lernst du, indem du dir die klare Aufgabe gibst, ab sofort auf dein Gefühl zu hören und ihm überhaupt erlaubst, hoch zu kommen.

Wenn du bisher dein Leben auf Andere ausgerichtet hast und du in der ständigen Geber-Position warst, hast du das Gefühl für die Freude vielleicht verloren und nun muss dieses Gefühl wachgekitzelt werden. Oder du verwechselst es mit dem schönen Gefühl, Anerkennung für deine Hilfe zu bekommen. Dann freust du dich ja auch. Aber diese Freude meine ich nicht.

Ich meine die Freude,

  • bevor du etwas tust,
  • die dich in Aufregung versetzt,
  • die dir Schmetterlinge in den Bauch zaubert,
  • die dich nachts nicht schlafen lässt,
  • die dich hundert Mal auf die Toilette treibt, bevor es endlich losgeht,
  • die dir hektische Flecken beschert
  • und dein Herz schneller schlagen lässt.

Kennst du diese Freude noch?
Gibt es diese Freude in deinem Leben?

Was versetzt dich in freudige Erregung?
Worauf freust du dich?
Welches Ereignis kannst du kaum erwarten?
Wann spürst du dieses Kribbeln im Bauch?

Hole die Freude in dein Leben!

Denn in dem Moment, wo du Freude spürst, bist du bei DIR.
In dem Moment bist du mit DIR verbunden und nimmst DICH WAHR.

Das ist DER Schritt, der dich DIR näher bringt, der dich mit deinem Herzen verbindet.

Folgst du der Freude, folgst du deiner Seele. 

Und wenn du das tust, wenn du DICH nicht vergisst und du dir und deinen Bedürfnissen treu bleibst, dann laugt dich das GEBEN nicht aus. Ganz im Gegenteil.

Bist du gefüllt, kannst du Fülle weitergeben. Das ist gesund und bereichernd, für alle Seiten.
Dann tut dir das Geben wieder richtig gut, ist gesund und wertvoll für alle.

Wie steht's um deine Freude?
Magst du ihr folgen?

Schreib mir doch einen Kommentar. Ich freu mich!

Deine Sabine
PS: mach dich glücklich

8 Gedanken zu “Wenn du dieses Gefühl spürst, bist du wieder mit dir verbunden

  1. Anja

    Liebe Sabine,
    WOW! ich bin geplättet von deinem tollen Bericht! Ich habe mir die Fragen alle schriftlich beantwortet. Das muss sich jetzt erst mal setzen. Du hast mir mit diesem Bericht einen Pfeil in mein Herz geschossen. Allein dass ich mich mit deinen Fragen bzw. mit mir beschäftigt habe, fühlt sich schon wärmer an, ein sehr schönes Gefühl. Ich befürchte, wenn´s erst mal wieder richtig anfängt zu kribbeln, werde ich explodieren vor Glück.
    Ich danke dir vielmals. Du bist wunderbar.
    LG Anja

    Antwort
    1. Wow, danke liebe Anja, deine Zeilen lesen sich so wundervoll. Oh was freu ich mich 🙂 Super!

      DANKE, dass du deine Gedanken hier teilst.
      Ich bin seeehr gespannt, wie es mit dir weitergeht. 🙂

      Ganz ganz liebe Grüße und DANKE

      Sabine
      PS: mach dich glücklich!

      Antwort
  2. Liebe Sabine,
    dein Artikel berührt mich sehr, denn die Freude im Leben kommt oft zu kurz, oder ich sehe sie nicht und nehme mir keine Zeit, sie auszukosten.
    So richtig Flecken im gesicht, Freude und Aufregung bekomme ich, wenn ich meine Komfortzone verlasse und zum Beispiel einen Vortrag halte. Wenn ich mit den Teilnehmern in Kontakt trete und wir eine inspirierende Zeit erleben, das ist Freude pur. Oder die familiäre Freude, mit Mann und Kindern Zeit verbringen, Spaß haben, spielen, das nährt mich sehr. Ich bin auch gerne für andere da, allerdings kenne ich meine Grenzen und achte auf mich. Ich habe den Satz gelesen " Sei dir selbst deine beste Freundin" das möchte ich gerne für mich sein. Dann bin ich liebevoll mit mir verbunden, Danke fürs erinnern.
    Liebe Grüße
    Monika

    Antwort
    1. Liebe Monika,

      danke, dass du uns einen Einblick in deine persönliches Freude-Bringer gewährst. 🙂 Es ist toll, dass du so genau weißt, was dir Freude bringt. Das ist so viel wert. Wunderbar!

      Danke, meine Liebe, für deine Zeilen.

      Sabine

      Antwort
  3. Liebe Sabine,

    Folge dem Gefühl der Freude - JAAAA!!!
    Mein Herz hat gerade vor Freude gehüpft, als ich das gelesen habe. Vor ein paar Monaten saß ich auch in so einem Loch, alles fühlte sich schwer an und irgendwie hatte ich das Gefühl, nichts für mich zu tun.

    Und dann hat mir meine Intuition genau diesen Satz gesagt: Folge dem Gefühl der Freude.

    Seitdem versuche ich mich daran zu halten und es klappt auch schon ganz gut. Ganz besonders für kreative Arbeiten ist die Freude nicht nur Luxus, sondern wirklich notwendig, denn es verbessert beispielsweise einen Text enorm, wenn es mit Freude geschrieben wurde.

    Was wohl passieren würde, wenn wir alle der Freude folgen?

    Liebe Grüße,
    Marie

    Antwort
    1. Liebe Marie,

      aus deinem Kommentar geht hervor, dass es durchaus auch eine Übungssache ist, der Freude zu folgen.
      Du kannst sicherlich bestätigen, dass es gar nicht leicht ist, diese Freude wahrzunehmen, wenn wir erst einmal in dem dunklen Loch hocken. Aber gerade dann ist es so wirksam, wenn man wieder glücklich sein möchte.

      Da heißt es dann, sich selber zu beobachten und in sich hinein zu spüren, dass man die, vielleicht anfangs sehr schwache, positive Gefühlsregung in der Magengrube wahrnehmen kann.

      Aber mit etwas Übung klappt es dann immer besser.
      Schön, dass du auch diese Erfahrung gemacht hast.

      Ganz liebe Grüße, Sabine

      Antwort

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